Maca – Die Wunderknolle aus den Anden gilt heute als die Königin der Superfoods

Maca (Lepidium meyenii) – die Kraftnahrung der Inkas, ist eine kleine, etwa tischtennisballgroße Knolle, die in den Anden in einer Höhe von 4.000 bis 5.000 m über dem Meer wächst. In einer eng begrenzten Region um den Junin-See wurde die Pflanze nachweislich bereits seit 700 vor Christi Geburt angebaut und dient den Einheimischen seit jeher als vitaminreicher Naturschatz.
Unter großen Mühen werden die Pflanzen, die extreme klimatische Bedingungen überleben und der Kälte, Eis und Schnee nichts anhaben können, in den kargen Andengebieten Perus kultiviert .
Starke Sonneneinstrahlung, große Temperaturschwankungen und raue Winde verlangen hier ein Höchstmaß an Widerstandskraft von allen Lebewesen und Pflanzen. Um der Knolle ein lebensfähiges Umfeld zu erhalten, muss ein Drittel der Ernte wieder in den Boden eingebracht werden, damit für die nächste Saison genügend Nährstoffe vorhanden sind.

Maca ist eines der ältesten peruanischen Volksheilmittel. Man sagt dort, die Wurzel mache „stark für’s Leben und stark für die Liebe“. Die zuverlässige Wirkung machte Maca weltweit begehrt und verhalf der armen Hochlandbevölkerung zu einem anständigen Einkommen.

Wie bei allen besonders schmackhaften oder wirksamen, natürlichen Lebens- oder Heilmitteln, verwandelt sich der Segen schnell in einen Fluch. Heute müssen sich die Hochlandbauern gegen gewaltbereite Diebe schützen, die wegen ein paar Säcken Maca nachts die Höfe überfallen.
Kein Wunder, 2015 kostete der wirkkräftigste, rote Maca pro Kg 180 USD und der schwächere, gelbe Maca 110 USD. Ein gestohlener Sack Maca bringt dem Dieb das 8-fache des monatlichen Durchschnitt-Einkommes der Hochlandbevölkerung.

Jeder will am Kuchen Teil haben, was leider auch eine große Menge inhaltsarmer Maca Produkte auf den Markt bringt.
In Bolivien, Equador und Kolumbien wird Maca, teils auf Meereshöhe industriell gefertigt. Kolumbien kann sich „rühmen“, einen Prozess zur synthetischen Produktion von Maca entwickelt zu haben.
Im Jahr 2000 interessierten sich die Chinesen für Maca. In der chinesischen Provinz Yunnan wird Maca inzwischen industriell angebaut und verarbeitet. Rund 100.000 Menschen sind damit beschäftigt und produzierten 2014 bereits für rund € 600 Millionen Maca-Produkte. Nach Ergebnissen der Yunnan Agriculture University in Kunming wächst die Wunderpflanze „optimal“ auf Höhen von 2.800 – 3.500 m und Temperaturen von 5 bis 10 Grad C.
Was unter „optimal“ zu verstehen ist, verdeutlichte eine Schlagzeile des Wall Street Journal vom Dezember 2014:
„Chinesen kaufen Markt für ‚Bio-Viagra‘ leer!“ Der Preis für die energiereichen Maca-Wurzeln hat sich verzehnfacht, manche Sorten gibt es auf dem legalen Markt nicht mehr zu kaufen. In Peru fallen jetzt Schmuggler ein, um die Gier der Kunden zu befriedigen.

Für Chinesen ist Maca eine Alternative zu Ginseng.
Das hochwertige Maca aus Peru wird dem minderwertigem chinesischen Maca zur Qualitätsverbesserung beigemischt.

Diesen Bericht können Sie auf www.ipema.info unter Key Code XXXXX einsehen.

Wie alle Nopalife Produkte, wird auch der Royal Maca ausschließlich an den originalen Wachstumsplätzen angebaut.